IVZ vom 09.07.2018: Großer Sport-Zirkus: Jugendliche erarbeiten mit Grundschülern Choreographien

IVZ 09.07.2018 Sportzirkus 1Zauber, Akrobatik und Waka Waka

Akrobatik der Extraklasse boten die jungen Schüler beim Sport-Zirkus. Fotos: Henrika Huil

 

 

Von Henrika Huil

HOPSTEN. Hoch in die Luft oder robbend auf dem Boden waren am Freitagvormittag die Schüler der Grundschulen aus Hopsten, Schale und Halverde und der St.-Georg-Hauptschule unterwegs. Zusammen mit den Sport-Leistungskursen der Hüberts’schen Schule erarbeiteten die Schüler während einer Projektwoche verschiedene Choreographien für den abschließenden Sport-Zirkus in der Hopstener Sporthalle.

„Das war ein Feuerwerk an künstlerischen Darbietungen“, lobte Sandra Steingröver, Schulleitern der Franziskus-Grundschule. Angefangen hat das Feuerwerk mit dem Trampolinzauber: Neben Salti oder Recksprüngen zeigten einige Grundschüler zusätzlich noch eine Menschenpyramide oder sprangen über einen Schülerstapel. Wie gut sich die Kinder verrenken können, zeigte die Akrobatikgruppe. Handstand und verschiedene Rollen waren nur einige der Kunststücke, die sie vorführten. Im Cheerleading-Kurs präsentierten einige Mädchen ihr Talent beim Voltigieren am Holzpferd. Ihre Klassenkameraden hoben einander in die Luft und raschelten wild mit ihren Pompons.

Dass die Kinder auch mit Bällen umgehen können, zeigten sie bei den Fußballtricks. Bei den gezielten Torschüssen hatten selbst die erfahrenen Fußballer aus den Sport-Leistungskursen der Hüberts’schen Schule Not, das Tor sauber zu halten. „Wir sind ein Team“, hallte es im Anschluss laut durch die Halle.

Dass die 176 Grundschüler der Klassen 3 und 4 aus den verschiedenen Orten tatsächlich ein Team sind, bewiesen sie nicht nur bei der Präsentation am Freitag vor ihren Eltern und den anderen Grundschülern. Der Altersunterschied und die verschiedenen Wohnorte waren nur zu Beginn merkbar, bestätigten die Sport-LK-Schüler Lea Hagemann und Sophie Siering.

Aber nicht nur sportliche Aktivitäten fanden ihren Weg in den Zirkus: Eine Gruppe führte den berühmten Manamana-Song vor. Abwechselnd kamen aus blauen Mülltonnen bunt verkleidete Schüler zum Vorschein. Bei den Zaubertricks brachten die Schüler ihre Zuschauer und Freiwilligen zum Verzweifeln: „Das geht doch gar nicht“ war oft genug zu hören. Dass es doch geht, zeigten die großen Magier. Ihre Filmkenntnisse stellte die Musicalgruppe unter Beweis. Sie spielten eine Szene aus „König der Löwen“ nach.

Sportlicher wurde es wieder mit dem Rope Skipping: Dabei zeigten die Schüler ihre Geschicklichkeit mit kurzen und langen Springseilen. Bei den Balkorobics verbanden die Schüler Tanzelemente mit Ballkontrolle und ordentlichem Hüftschwung zu Shakiras „Waka Waka“. Der Hauch von Afrika blieb bestehen, denn die Gruppe „Spiel und Spaß auf Rollen und Rädern“ verkleidete sich als Dschungeltiere und zeigte Wanderern ihr schönes und vielseitiges Land auf Inlinern und Wakeboards. Abschließend hatten zwei Gruppen der St.-Georg-Hauptschule ihren großen Auftritt und boten zunächst akrobatische Meisterleistungen dar. Die Schülerinnen integrierten sogar schwierige Hebefiguren. Die zweite Gruppe zeigte ihre gekonnten Tanzbewegungen zu Hip-Hop-Musik und „Cha-Cha-Slide“.

Die Organisation der gesamten Projektwoche übernahmen die Sport-Leistungskurse unter der Leitung der Lehrer Hanna Arlom und Lars Hoppe. „Die ganze Arbeit machen die Schüler, da unterstützen wir Lehrer eigentlich nur“, gaben sie die Verantwortung an ihre Schüler ab. Die Leitung der Projektwoche übernahmen aber nur die Sport-LK-Schüler. „Ihr habt viel mehr gelernt, als ich euch an Theorie in einem halben Jahr beibringen kann“, lobte Arlom stolz ihre Schützlinge.

Die Hauptorganisatoren Jonas Meßbauer, Mika Wesselmann und Ole Schneider stellten die Kombination aus Sport und Spaß in den Mittelpunkt der Woche. Dass ihnen das gelungen ist, bestätigten die Grundschüler. „Die Aufteilung der einzelnen Gruppen fand ich gut, sonst gibt das bestimmt ein großes Chaos“, meinte Tim Strotmann (10) aus der Klasse 4c.

»Die Kinder der einzelnen Orte lernen sich besser kennen und schließen vielleicht sogar Freundschaften.«
Sandra Steingröver, Schulleitern der Franziskus-Grundschule

 

Quelle Text und Foto: IVZ-ePaper vom 09.07.2018

 

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