IVZ 17.03.2017: Neues Domizil für das Kollegium

IVZ 17.03.2017 Umbau SchuleSchluss mit dem 70er-Jahre Mief: Nach den Sommerferien wird das Lehrerzimmer der Franziskus-Grundschule doppelt so groß und deutlich moderner sein. Das freut Hopstens Schulamtsleiter Markus Raschke (v.l.), Rektorin Sandra Steingröver, Konrektorin Christina Esch und Architekt Arnd Emons. Foto: Anke Beiing 

 

 

Neues Domizil für das Kollegium 

Franziskus-Grundschule wird für 270000 Euro umgebaut und erweitert/Baubeginn im April oder Mai

Von Carina Tissen und Anke Beiing

HOPSTEN. Schluss mit Platzmangel und altbackener 70er-Jahre Einrichtung: Im Verwaltungstrakt der Franziskus-Grundschule wird demnächst kräftig erweitert und modernisiert. Dabei werden das Lehrerzimmer und das Büro der Schulleiterin Richtung Schulhof vergrößert. Auch der Umbau eines Klassenraums ist geplant.

„Die sanitären Anlagen besitzen derzeit den Charme der 70er.“
Schulleiterin Sandra Steingröver

Grund für die Umbaumaßnahmen sei ein Platzmangel in den entsprechenden Räumen. Durch das Zusammenwachsen der drei Schulstandorte sei etwa das Lehrerzimmer viel zu klein geworden, erklärt Schulleiterin Sandra Steingröver. „Bei Konferenzen gibt es nicht für jeden einen Sitzplatz“, sagt sie . Auch die Sanitäranlagen sind extrem minimalistisch. So müssen sich die 25 zurzeit beschäftigten Kolleginnen eine einzige Toilette teilen, bemängelt Konrektorin Christina Esch.

Der größte Anbau wird ein 15 Meter langer, etwa 90 Quadratmeter großer Baukörper, der vor das bestehende Lehrerzimmer gesetzt wird. Dort werden das neue Lehrerzimmer sowie eine moderne, barrierefreie Sanitäranlage mit zwei Toiletten für die weiblichen Kollegen und einer Herrentoilette untergebracht. „Im alten Lehrerzimmer ist ein kommunikativer Bereich geplant“, erklärt Architekt Arnd Emons. Dort entstehen eine Teeküche und mehrere Computerarbeitsplätze. Zudem erhalten alle Lehrer größere Schränke.

Ein zweiter, nur zehn Quadratmeter großer Anbau, grenzt an das Büro der Rektorin. Dort wird Sandra Steingröver künftig ihren Schreibtisch haben. Zusätzlich wird in ihrem Zimmer ein großer Tisch für Besprechungen untergebracht.

Umgebaut wird zudem der Klassenraum gegenüber des Lehrerzimmers. Er soll als Förderraum genutzt werden. „Um unseren Schülern mit Unterstützungsbedarf gerecht zu werden“, erklärt Schulleiterin Sandra Steingröver. Im Förderraum wird auch ein „Snoezelen“-Raum abgeteilt, in dem die Kinder bei Musik und Lichteffekten entspannen können. Daneben entsteht ein kleiner Antiaggressionsraum. Beide integrierten Räume werden durch halbhohe Fenster von den Lehrern einsehbar sein. Schüler, die drinnen sitzen, können aber nicht hinausschauen. Auch die OGS kann die Räumlichkeiten nachmittags mitnutzen. Der bisherige Förderraum im Obergeschoss der Schule wird dann zu einem Klassenzimmer umfunktioniert.

Als Baubeginn für die Anbauten ist April oder Mai angepeilt. Sie sollen bis zu den Sommerferien fertig sein. Dann folgen die Durchbrüche und die Innenarbeiten. Nicht nur die Anbauten, sondern die gesamte Gebäudefront zum Schulhof wird im gleichen Zuge optisch sowie energetisch mit Fassadenplatten in einer hellen und einer dunkleren Farbe aufgerüstet. Kleine Nischen, die durch den Anbau auf dem Schulhof entstehen, können später zum Beispiel für Unterricht im Freien genutzt werden. Am Ende der Sommerferien soll alles fertig sein.

Die Kosten des geplanten Umbaus inklusive der entsprechenden Innenausstattung betragen 270000 Euro. Finanziert wird die Maßnahme aus Mitteln des Landesprogramms „Gute Schule 2020“ und aus der Schulpauschale. Hopstens Schulamtsleiter Markus Raschke betont, dass dieser Umbau kein Luxus sei: „Wir bringen nur alles auf einen aktuellen Stand.“ Schließlich sei der Verwaltungstrakt seit Bestehen der Schule noch nie angefasst worden. Für die OGS hingegen hat die Gemeinde vor einigen Jahren angebaut. Zudem sind zwei Mal Klassenräume aufgestockt worden. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Quelle: IVZ-epaper, 17. März 2017

Text: Carina Tissen und Anke Beiing

Foto: Anke Beiing (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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