Zauberwort Kooperation

kooperationIm Großen und Ganzen läuft es gut an den Hopstener Schulen – das ist wohl die Quintessenz aus den Berichten, die die Schulleiter am Donnerstagabend im Schulausschuss abgaben.

 

Foto: Anke Beiing

So läuft’s an den Schulen: Die Hopstener Schulleiter und ihre Stellvertreter Sandra Steingröver (v.l.), Marlies Graessle, Wolfgang Schmidt-Hoffmeier, Christof Wernke, Andreas Pasche und Alfons Ahlers berichteten am Donnerstagabend den Mitgliedern des Schulausschusses aus dem Schulleben.

 

HOPSTEN. Den Anfang machte Sandra Steingröver, seit den Sommerferien Leiterin der St.-Franziskus-Grundschule. „Es ist unheimlich schön, aber auch anstrengend“, kommentierte sie ihre neue Aufgabe. Sie lobte den guten Rückhalt durch engagierte Eltern und Kollegen, die „tollen Kinder“ in Hopsten und die Gemeinde als „wohlgesonnen Schulträger“. Vertiefen möchte Steingröver künftig die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden und den Kindergärten. „Ich glaube, dass der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule ein prägender Zeitraum für die Kinder ist“, erklärte sie. Darauf könne man sie sicher noch besser vorbereiten. Zudem gibt es neuerdings eine Kooperation mit der Musikschule Hörstel. „Der Bedarf im musischen Bereich ist da“, sagte Steingröver. Schwierig sei manchmal die Kommunikation mit den Teilstandorten. Ein Mal pro Woche ist sie dort jeweils vor Ort und für Eltern ansprechbar. An einem einheitlichen Konzept für den jahrgangsübergreifenden Unterricht in Schale und Halverde werde ebenso gearbeitet wie an einem Schulprogramm für alle drei Standorte.

Wolfgang Schmidt-Hoffmeier berichtete von Projekten, baulichen Maßnahmen und Angeboten an der St.-Georg-Hauptschule. Er lobte die Kooperation mit der Hüberts‘schen Realschule beim Schwimm-Unterricht. Zudem werde überlegt, einen Teil des gemeinsamen Schulhofes baulich so zu verändern, dass die jüngeren Schüler dort gemeinsam ihre aktive Pause verbringen können. Das Projekt gibt es an beiden Schulen.

Neuland betritt die Hauptschule am 23. November. Dann wird dort eine Willkommensklasse eingerichtet. Derzeit geht Schmidt-Hoffmeier von 22 Flüchtlingskindern aus zwölf Nationen aus. Die meisten seien im Alter der 5. bis 8. Klasse. Viele kämen aus der Stadt Hörstel, der die Hauptschule dort unter die Arme greife.

Andreas Pasche ist inzwischen allein mit der Leitung der auslaufenden Ketteler-Realschule. Sein Konrektor wurde bereits versetzt. Noch hat die Schule 158 Schüler in sieben Klassen. Wenn im nächsten Frühsommer die Zehner entlassen werden, schrumpft sie voraussichtlich auf unter 100 Schüler. Dann werden auch wieder Lehrer gehen. Dennoch soll jedoch der Fachunterricht in vollem Umfang weitergeführt werden und auch die angestammten außerschulischen Angebote will Pasche beibehalten.

„Alle Bedenken haben sich inzwischen zerschlagen“, sagt Alfons Ahlers, Leiter der Hüberts‘schen Schule mit jetzt knapp anderthalb Jahren Erfahrung als Realschulleiter. Lediglich der Verbrauch an Kühlkompressen sei deutlich gestiegen. Derzeit besuchen 752 Schüler seine Schule. 39 gehen in die Realschule, 150 in die Höhere Handelsschule und 503 in die gymnasiale Oberstufe. Bei den beiden etablierten Schulzweigen laufe alles wie gewohnt und wie gewünscht, erklärte Ahlers. Ein 1,0-Abitur habe es in diesem Jahr nicht gegeben – das fehle ihm etwas. Allerdings liege die Hüberts‘sche Schule bei den Abinoten 1,1 und 1,2 deutlich über dem Landesdurchschnitt. Im Differenzierungsbereich gibt es ein neues Sprachangebot, Chinesisch. „Da müssen wir mal schauen, wie das läuft.“

 

Quelle: www.ivz-aktuell.de, 13. November 2015

 

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