IVZ vom 09.10.2018: BIG - Beratung in Grundschulen gibt es jetzt auch in Hopsten

IVZ vom 09.10.2018 BIGPräsenzzeit im Fuchsbau

 

 

 

BIG – Beratung in Grundschulen heißt das neue Angebot, dass das Kreisjugendamt zu diesem Schuljahr flächendeckend eingeführt hat. In der Franziskus-Schule ist Sozialpädagogin Alena Dresselhaus (r.) vom Caritasverband Tecklenburger Land ein Mal pro Woche vor Ort. Dass ihre Beratung gut angenommen wird, freut ihren Fachdienstleiter Tino Bierbaum (v.l.) ebenso wie Konrektorin Christina Esch (2.v.l.) und Rektorin Sandra Steingröver. Foto: Anke Beiing

 

 

Von Anke Beiing und Friederike Krützmann

HOPSTEN. Normalerweise haben die Kinder im „Fuchsbau“ in der Franziskus-Grundschule Förderunterricht. Seit den Sommerferien ist der Raum im Erdgeschoss Freitag vormittags von 11 bis 12 Uhr nun Anlaufstelle für Eltern und Lehrer. Die Sozialpädagogin Alena Dresselhaus vom Caritasverband Tecklenburger Land berät sie dann in allen Fragen rund um die Entwicklung und Erziehung der Kinder.

In Ibbenbüren gibt es die sogenannte Beratung in Grundschulen (BIG) schon lange. Nun hat auch das Jugendamt des Kreises Steinfurt das sozialpädagogische Angebot flächendeckend an den Grundschulen in seinem Verantwortungsbereich eingeführt. Anbieter ist in Hopsten der Fachdienst „flexible erzieherische Hilfen“ des Caritasverbands Tecklenburger Land.

Alena Dresselhaus steht den Eltern und Lehrern in Hopsten, Schale und Halverde zwei Stunden pro Woche zur Verfügung. Ihre einstündige Präsenzzeit im „Fuchsbau“ wird bereits gut angenommen. Wer Freitagvormittag nicht kann, hat darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, zu einem anderen Zeitpunkt einen Termin mit der Sozialpädagogin zu vereinbaren – auf Wunsch auch in Schale oder Halverde. Übrigens: Die Beratung ist neutral, kostenlos und vertraulich, wie Tino Bierbaum, Fachdienstleiter „flexible erzieherische Hilfen“ beim Caritasverband Tecklenburger Land betont.

Sie habe vor allem eine Lotsenfunktion, beschreibt er die Rolle seiner Mitarbeiterin Alena Dresselhaus. „Sie bringt die Sozialraumkenntnis mit und kann in bestehende Strukturen vermitteln.“ Die eigene Beratung solle idealerweise drei Termine nicht überschreiten. „Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Kinder mit besonderen Bedarfen, sondern an alle“, erklärt Rektorin Sandra Steingröver. Wer allgemein Fragen zum Umgang mit seinem Kind hat, ist richtig. Alena Dresselhaus bietet aber auch Erziehungsberatung in besonderen Lebenssituationen, etwa bei Trennung oder Trauerfall. „Da ist es wichtig, frühzeitig in die richtige Richtung zu gehen“, sagt Tino Bierbaum. Andernfalls habe man eventuell später einen Teenager, der niemanden mehr an sich heranlasse. „Das Angebot hat so auch einen präventiven Charakter“, erklärt er.

Alena Dresselhaus hofft, durch ihre regelmäßige Anwesenheit in der Schule, Eltern auch ein Stück weit die Angst vor Beratung zu nehmen. Sandra Steingröver wünscht sich unter anderem auch aus diesem Grund für Schale und Halverde ebenfalls Präsenzzeiten der Sozialpädagogin. Das senke die Hemmschwelle der Eltern, ein Beratungsangebot auch tatsächlich anzunehmen.

Wer die Sprechstunde von Alena Dresselhaus besuchen möchte, kann dies angemeldet oder unangemeldet tun. Kontaktinformationen sind in der Franziskus-Grundschule erhältlich.

»Ich bin Ansprechpartnerin für alle Themen rund um die Entwicklung der Kinder.«
Alena Dresselhaus

 

Quelle Teext und Foto: IVZ-aktuell.de/epaper vom 09.10.2018 

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